Statt Mathe, Deutsch und Physik nach Stundenplan gibt es während der Projektwoche am Gymnasium spannende Themen nach Wahl: von Sport über Kunst bis hin zu Wissenschaft. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerpersonen schätzen die besonderen Lernformen trotz des organisatorischen Aufwands. Sie machen Schule vielseitiger und lebendiger.
Prorektor Roland Hilti berichtet, dass am LG seit über 30 Jahren die Projektwoche jährlich stattfindet. Statt normalem Unterricht arbeiten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang in Projekten. Dabei geht es darum, Neues auszuprobieren, kreativ zu sein und praktisch zu lernen.
Die Jugendlichen können Projekte nach ihren Interessen auswählen. Manche entscheiden sich für Sport wie Wandern oder Radfahren, andere für Journalismus oder das Anime-Projekt JapAniDays.
„Die Rückmeldungen sind fast immer positiv“, sagt der Herr Hilti. Viele Schülerinnen und Schüler finden die Woche spannend und abwechslungsreich. Auch die Lehrpersonen mögen die Arbeit in kleineren Gruppen und die Möglichkeit, Themen zu behandeln, die während des Jahres kaum Platz finden. Kritik gibt es nur selten, zum Beispiel wenn jemand nicht ins Wunschprojekt kommt oder das Wetter bei Outdoor-Aktivitäten stört.
Text: Jayden Mikus, 5Wa, und Sebastian Telser, 5Wa
Fotos: Sebastian Telser, 5Wa, Tom-Louis Benndorf, letztjährige 5Na