Zu Beginn stand das „Kennenlernen“ im Fokus. Jede Person erhielt einen Test, um herauszufinden, welche Themenbereiche besonders interessant für sie oder ihn sind. Auf Basis der Ergebnisse konnte man gezielt Broschüren auswählen, die einen in die jeweiligen Fachrichtungen einführten und Studiengänge sowie Fachhochschulen vorstellten, an denen man diese Fachrichtungen studieren kann. Zudem beschäftigte man sich intensiv mit den eigenen Stärken. Dafür war Selbstreflexion gefragt, was oft gar nicht so leicht war. Besonders spannend wurde es, als der Austausch mit Mitschülerinnen und Mitschülern begann und man sich gegenseitig Stärken zusprach. Am Ende hatte man eine Übersicht, wie verschiedene Personen einen eingeschätzt und welche persönlichen Stärken man sich selbst zugeschrieben hatte. Dies half dabei, ein klareres Bild der eigenen Fähigkeiten und des Eindrucks, den man auf andere macht, zu gewinnen.
Information
In der zweiten Etappe ging es um das „Informieren“ und Erkunden. Mithilfe eines Vortrags wurden verschiedene Aspekte des Studiums erläutert, die vielen zuvor unbekannt waren – zum Beispiel das System der ECTS-Punkte. Auch der Unterschied zwischen Fachhochschulen und Universitäten wurde näher beleuchtet, ebenso wie das Thema eines Zwischenjahres. Es wurden viele Fakten vermittelt und offene Fragen konnten direkt geklärt werden.
Im Verlauf der Informationsphase gewann man zunehmend eine Vorstellung davon, in welche Richtung die eigene Zukunft führen könnte. Es folgte die Phase des „Entscheidens“. Hier schrieb man auf, welche Studiengänge man sich am ehesten vorstellen könnte. Verschiedene Hilfsmittel erleichterten die Entscheidung, wie etwa eine Pro-Contra-Liste, auf der man die Vor- und Nachteile der einzelnen Studiengänge notierte, oder die „Zeitreise-Methode“, bei der man sich sich selbst in der Zukunft vorstellte.
Check
Abschliessend ging es um das „Umsetzen und Überprüfen“. Man erstellte eine Checkliste, die einen erfolgreichen Studienbeginn unterstützen sollte. Verschiedene Einflussfaktoren, die während des Studiums eine Rolle spielen, wie zum Beispiel die Finanzplanung, wurden besprochen. Auch die allgemeine Vorbereitung, wie das Beschaffen von Unterlagen, das Einlesen in den Studienstoff oder die Organisation der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wurde thematisiert.
Insgesamt war der Besuch im BIZ eine lehrreiche und interessante Erfahrung, die wertvolle Informationen für die Zeit nach dem Gymnasium bot. Vielen Dank dem gesamten BIZ-Team für die kompetente und freundliche Beratung.
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Text: Giulia Müller, 7Ma
Fotos: Andreas Krättli, Nicole Angerer, ABB