Am ersten Tag unserer Wanderung liefen wir also vom Sareis zur Pfälzerhütte. Weiter konnten wir nicht wegen des starken Schneefalls. Wir liessen unser Gepäck in der Hütte und wanderten im Schnee Richtung Naafkopf. Das wurde dann auch abgebrochen, weil es wegen der Rutschgefahr und der schlechten Sicht zu gefährlich war. Wir kehrten also um und übernachteten in der Pfälzerhütte. Als wir am nächsten Morgen aufwachten, wurden wir von schneeweissen Bergen überrascht. Es hatte etwa 2-3 cm Schnee. Wir machten uns auf den Weg über die Tälihöhe nach Malbun. Es schneite die ganze Zeit und der Wind machte alles noch unangenehmer. Im Malbun angekommen nahmen wir den Bus Richtung Vaduz. Am Nachmittag spielten wir in Buchs eine Runde Bowling. Am Mittwoch trafen wir uns in der Turnhalle der Realschule, da das Wetter erneut regnerisch war. Wir bekamen eine kurze Einführung zum Klettern und Absichern mit Herr Lonsky. Danach spielten wir noch einige andere sportliche Spiele. Am Donnerstag planten wir eine Wanderung von Balzers aus nach Guscha. Das Wetter war erneut regnerisch, aber relativ angenehm für eine Wanderung. Nach einer Stunde bekam ein Schüler Kreislaufprobleme, die in einer Marschpause mit Tee und Traubenzucker behandelt wurden. Als die Symptome nicht verschwanden, brachen wir die Wanderung ab, weil er nicht mehr weiterlaufen konnte.
Manchmal funktioniert eben nicht alles so, wie man es plant. Es war dennoch eine spannende Woche.
Text: Projektgruppe “Von Malbun nach St. Antönien”
Fotos: LG-Bildarchiv