Im Stück gibt es zwei Hauptfiguren, ein Mädchen und einen Jungen. Der Junge ist an Hans im Glück angelehnt, das heisst, er wähnt sich selber immer in einer Glückssträhne, obwohl er eigentlich ständig finanziell gesehen schlechte Tauschhandel macht, während das Mädchen, das zwar arm ist, sich, wie das tapfere Schneiderlein, mit grösstem Selbstvertrauen durch das Leben schlägt und auch immer wieder Glück hat. Auf ihren Wegen treffen sie auch immer wieder Figuren aus anderen Märchen, wie zum Beispiel die sieben Zwerge, welche sie aber auch immer wieder gekonnt loswerden. Am Schluss jedoch hat der Junge das ultimative Glück, als er das Mädchen kennenlernt: Die zwei verlieben sich unsterblich und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Am Stück gefällt besonders das Engagement der Gruppe, die sich, obwohl sie grösstenteils neu zusammengestellt war, sehr gut geschlagen hat. Besonders das Mädchen in der Hauptrolle hat mit ihrem grossen Selbstvertrauen und ihrer Freude am Spielen überzeugt.
Text: Paul Anderegg
Fotos: Eugen Nägele