„Matura heisst: allgemeine Studierfähigkeit und vertiefte Gesellschaftsreife“, zu diesem Schluss kam Prof. Dr. Franz Eberle (Universität Zürich) bei seinem Vortrag anlässlich der SCHILF. Ein Teilbereich dieser beiden Komponenten sind die Basalen Kompetenzen. Im Speziellen sind dies v.a. die Fähigkeit, Texte zu verstehen, Texte zu produzieren und sprachliche Bewusstheit. Dazu gehören aber auch mathematische Grundkenntnisse in Arithmetik, Algebra, Geometrie, Analysis und Statistik. Fast alle Studienfächer setzen dieses Wissen und Können voraus. Dies sollte allen bei der Studienwahl bewusst sein. Wenn jemand Geographie oder Wirtschaftswissenschaften studieren will, dann ist es evident, dass man versiert sein muss im Umgang mit mathematischen Darstellungen. Ist sich jemand, der sich für die menschliche Seele interessiert und Psychologie studieren will, bewusst, dass man in diesem Studienfach Statistik beherrschen muss? Hier gilt es ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen.
Wie diese Basalen Kompetenzen in allen Fächern des Gymnasiums noch besser gefördert und miteinander verknüpft werden können, darüber machten sich die Lehrerinnen und Lehrer im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Eberle Gedanken.
Allen Beteiligten wurde deutlich: Basale Kompetenzen sind wichtig, aber das Gymnasium will und soll weit mehr vermitteln, eben allgemeine Studierfähigkeit und vertiefte Gesellschaftsreife. Dazu steuern alle Fächer einen gewichtigen Beitrag bei.