Als wir ankamen, hat uns das Hüttenteam mit offenen Armen begrüsst. Eigentlich sollte es ein gemütliches Ankommen werden, da aber die Terrasse am Mittag voller Gäste war, ging es für uns gleich nach dem Mittagessen und einer kurzen Einführung in die verschiedenen Arbeiten direkt mit der Arbeit los. Und so haben wir gleich mal die Zimmer hergerichtet, Kuchen gebacken, Gemüse geschnitten, gekocht und geputzt. Denn am Abend durften wir bereits unsere ersten Gäste empfangen: eine erste Klasse des Gymnasiums sowie einige zusätzliche Hausgäste.
Nach dem Aufstehen hatte jeder unterschiedliche Aufgaben. Während die einen die Pfälzerhütte geputzt und für die nächsten Gäste vorbereitet haben, haben die anderen schon das Mittagessen für die Tagesgäste und uns gekocht oder Kuchen gebacken. Ausserdem mussten die Abflussrinnen auf dem Weg von der Pfälzerhütte bis zur Alp Gritsch regelmässig von Steinen befreit werden. Am Nachmittag haben wir bereits begonnen, das Abendessen vorzubereiten. Jeden Abend gab es für eine neue Gruppe aus dem Gymnasium, die externen Gäste und uns ein Dreigangmenü. Wenn dann am Ende des Tages bereits das Frühstücksgeschirr auf dem Tisch stand, war der Hüttentag geschafft.
Trotz der vielen Aufgaben ging uns die Arbeit immer leicht von der Hand. In unseren Pausen haben wir Karten gespielt oder gestrickt – sogar René hat es einmal probiert – und einzelne haben stundenlang das Geologiebuch studiert. Wir hatten auch die Möglichkeit, kleine Wanderungen zu unternehmen, wie z.B. auf den Naafkopf.
Nach einer intensiven Woche mit vielen neuen Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen machten wir uns am Freitagmittag mit grossem Gepäck auf zum Abstieg nach Steg, wo wir wohlbehalten und müde angekommen sind.
Text: Athina Roth und Jette Gstöhl
Fotos: Jette Gstöhl und Stefanie Hasler