Im Vordergrund stand die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Gefahren des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol, Canabis, Medikamenten und Müdigkeit. Dies erfolgte nicht nur theoretisch, sondern zum grössten Teil anhand praktischer Erlebnisstationen.
Rauschbrillen und Fahrsimulatoren
Im Mittelpunkt des Workshops standen erlebnisorientierte Stationen, an denen die Schülerinnen und Schüler direkt spürten, wie stark verschiedene Substanzen und Zustände die eigene Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können. Mit sogenannten Rauschbrillen, die einen Alkoholrausch simulieren, liess sich hautnah erfahren, wie stark das Sehvermögen und die Koordination bereits bei geringen Promillewerten beeinträchtigt werden. An Fahrsimulatoren wurde deutlich, welche Konsequenzen das im Strassenverkehr haben kann.
Mehr als nur Alkohol
Ein zentrales Anliegen des Workshops war es, den Blick zu weiten: Nicht nur Alkohol stellt am Steuer ein Risiko dar. Auch Müdigkeit, Ablenkung oder die Einnahme bestimmter Medikamente können die Fahrfähigkeit erheblich einschränken, ein Aspekt, der im Alltag oft unterschätzt wird. Die Botschaft der Organisation bringt es dabei klar auf den Punkt: Wer fährt, ist fahrfähig, fit und fokussiert.
Text: Tom-Louis Benndorf, 6Na
Bild: www.kfu.li