Damit konnte sich bei der ersten Teilnahme des Liechtensteinischen Gymnasiums gleich ein Teilnehmer im Spitzenfeld platzieren. Der Testtag bestand aus drei Teilen. Vor der Feldarbeit am Nachmittag standen ein schriftlicher und ein multimedialer Test auf dem straffen Tagesprogramm. Bei der Feldarbeit ging es darum, das Bahnhofsareal in Heerbrugg zu beobachten und Vorschläge zur Verdichtung und Aufwertung zu formulieren. Die Finalistinnen und Finalisten trotzten der Kälte und Nässe, um das Areal zu analysieren. Bereits im Sommer hatten sie gemeinsam eine ganze Woche in Zernez, dem Tor zum Schweizerischen Nationalpark, verbracht, um in die Faszination der Geografie einzutauchen und sich auf das Finale vorzubereiten. Sie sammelten Daten und präsentierten am Ende des Camps, das mit der Geoinformationsfirma ESRI organisiert wurde, die Ergebnisse ihrer Arbeiten. Eine hochmotivierte Gruppe war am Werk, bestätigten die begleitenden Lehrkräfte.
Text: Martin Zerlauth
Fotos: https://science.olympiad.ch/news/news/vier-junge-talente-gewinnen-gold-in-geographie
Weiter Informationen zur Olympiade
Link zum Sommerprojekt von Jakob Wohlwend:
https://storymaps.arcgis.com/stories/5c7934d774f84c16b409d4f6e64c5073
Link zum Sommercamp 2023:
https://storymaps.arcgis.com/stories/491451b514294d17bdcdd1d7ebeb8608
Link zur Geographie-Olympiade
https://geography.olympiad.ch/en/
Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Zehn Olympiaden finden jedes Jahr statt: Workshops, Lager, Prüfungen sowie Wettbewerbe für über 7'000 Talente in Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren.