Liechtensteinisches Gymnasium

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29.01.2026

Gedenken als Erinnerung und Mahnung

Der Internationale Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert jährlich an die Millionen Menschen, die dem Terror des nationalsozialistischen Regimes zum Opfer fielen. Zugleich mahnt er, dass diese Verbrechen niemals vergessen werden dürfen, damit sich eine solche Geschichte nicht wiederholt. Vor diesem historischen Hintergrund besuchten auch in diesem Jahr alle Klassen der 6. Stufe des Liechtensteinischen Gymnasiums im Rahmen eines geführten Rundgangs die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Nach dem Verlassen des Busses wurden die Anwesenden von der winterlichen Kälte empfangen, die zusammen mit dem gefrorenen Schnee auf dem Boden die bedrückende Atmosphäre der Gedenkstätte verstärkte. Vom Busparkplatz aus begab man sich zum Eingang der Gedenkstätte. Anschliessend begann der Rundgang über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers in kleinen Gruppen.

 

Vom Menschen zur Nummer

Die Führung begann am Tor mit der bekannten Inschrift «Arbeit macht frei». Doch im Verlauf der Führung wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer klarer, dass für viele KZ-Häftlinge nicht menschenunwürdige und ausbeuterische Arbeit frei machte, sondern der Tod.

Das gesamte System war darauf ausgelegt, die Inhaftierten zu entmenschlichen und als minderwertig darzustellen. Fotografien wurden aus einer herabschauenden Perspektive aufgenommen, um die Überlegenheit der Aufseher zu betonen. Die Erniedrigung begann auch schon beim Eintreffen im Lager. Die Häftlinge mussten vor einen Aufseher treten, sich komplett entblössen und alle ihre Wertgegenstände abgeben. Sie bekamen eine Nummer zugeteilt und durften fortan nicht mehr mit ihrem Namen identifiziert werden. Ebenso wurden alle Haare entfernt, auch um die Häftlinge zu entindividualisieren.

Beim Appell auf dem grossen Platz mussten die Gefangenen stets auf den Boden blicken, um zu verhindern, dass die SS-Wachmannschaften Mitgefühl entwickelten, damit die Kontrolle über die Menschen leichter aufrechterhalten werden konnte.

 

Das KZ Dachau als Schule der Gewalt

Ein besonders grausamer Aspekt des Lagers war, dass die Gefangenen selbst gezwungen wurden, die Leichen ihrer verstorbenen Mithäftlinge zu verbrennen. Diese Aufgabe war extrem belastend und führte bei vielen zu schweren psychischen Schäden. Auf diese Weise wurde das Leid der Opfer noch weiter gesteigert, während die SS-Wachmannschaften diese psychisch belastende Arbeit nicht selbst ausführen mussten.

Anders als beispielsweise das Vernichtungslager Auschwitz war Dachau zunächst als Arbeitslager konzipiert, in dem Konzepte für andere Konzentrationslager entwickelt und erprobt wurden. Es kostete dennoch etwa 20 Prozent der Inhaftierten, also insgesamt rund 41.500 Menschen, das Leben und es befand sich von 1933 bis 1945 in Betrieb.

Bei Ungehorsam oder auch kleinsten Auffälligkeiten wurden die Häftlinge in die sogenannte Dunkelhaft verlegt. Dabei bekamen sie noch weniger zu essen als zuvor und waren in dieser Haft der Willkür und Gewalt der SS noch mehr ausgesetzt. Es war nicht selten, dass nachts SS-Wachleute eine Zelle öffneten und einen Häftling herausbrachten, um ihn zu erschiessen. Zeugen berichteten, dass sie stetig Angst hatten, wenn sie nachts Schritte hörten.

 

Gegen das Vergessen

Nach diesen Eindrücken aus Dachau wurde allen deutlich, dass man aus der Vergangenheit lernen muss, damit sich solche Grausamkeiten nicht wiederholen. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, Machtpositionen kritisch zu hinterfragen und rechtzeitig einzugreifen, bevor Menschen missbraucht oder unterdrückt werden. Indem die Erinnerung an die Opfer wachgehalten und ihr Leid nicht vergessen wird, ehrt man die Toten und trägt dazu bei, dass sich diese Geschichte nicht wiederholt.

 

Text und Fotos: Destina Hernler, 6Wa, und Tom-Louis Benndorf, 6Na

 

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