Uns besuchte am 25. Januar unter anderem Prof. Dr. Klaus Eyer. Er hat Pharmazie studiert und war danach einige Jahre in Paris als Forscher tätig. Diesem Beruf geht er heute weiterhin an der ETH in Zürich nach, wobei er dort zusätzlich als Professor arbeitet.
Er fing den Vortrag mit einer Wiederholung des Basiswissens über das Immunsystem und die Abwehrreaktionen an, das auch in unserem Lernplan thematisiert wird, denn dieses würden wir brauchen, um den folgenden Vortrag zu verstehen. Wie er uns weiterhin erklärte, besteht seine Arbeit als Erstes darin, zu verstehen, warum und wie eine Krankheit zustande kommt. Wenn man nämlich genau verstanden hat, was für das Leiden verantwortlich ist, kann man nach einem Medikament suchen, das diesen Prozess abschwächt oder bestenfalls verhindert. Dafür wertet er über Jahre Studien aus, die sein Forscherteam und er oft sogar selbst erstellen. Bei einem solchen Projekt suchen sie aber nicht nur nach neuen Heilmitteln, sondern versuchen auch allgemein die Erforschung der jeweiligen Krankheit voranzutreiben, weil das beispielsweise dabei helfen kann, Patienten besser zu diagnostizieren. Deshalb erklärte er auch, gefalle es ihm, an eher unerforschten Krankheiten zu arbeiten, weil man hier so viel Neues entdecken könne und sie damit vielen Menschen helfen würden. Der Vortrag endete mit dem Thema, warum er beschlossen hatte, Pharmazie zu studieren, welche Themenbereiche der Naturwissenschaften im Studium eine Rolle spielten und welche Jobperspektiven man danach hat.
Insgesamt gab er einen für das Publikum sehr verständlichen und tiefen Einblick in seine Arbeit und Aufgaben.
Text: Julia Reithner, 5Sa
Foto: Paul Trummer