Eindhoven gilt als Zentrum für Technologie und Design, insbesondere durch die Präsenz der Technischen Universität Eindhoven und Unternehmen wie Philips und ASML. Die Stadt hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer Industriestadt zu einem Innovations-Hub entwickelt. Ein Höhepunkt des Besuchs in Eindhoven war das ehemalige Philips-Gelände, das heute als Kreativ-Viertel dient. Hier konnten wir die Transformation eines alten Industriekomplexes in ein modernes Zentrum für Start-ups, Designstudios und Wohngebiete erleben. Besonders beeindruckend war die Integration von moderner Architektur in die historische Bausubstanz.
Die Stadtplanung in Eindhoven ist stark auf die Bedürfnisse der Technologiebranche ausgerichtet. Dies wird besonders im sogenannten „Brainport“ sichtbar, einem Netzwerk für Wissen und Innovation.
Die Stadt Rotterdam ist bekannt für seinen imposanten Hafen und ihre moderne Architektur. Beide Merkmale standen im Zentrum unseres Besuchs. Der Hafen von Rotterdam ist der grösste Seehafen Europas und ein zentrales Element der niederländischen Wirtschaft. Während einer Hafenrundfahrt erhielten wir einen Überblick über die Hafeninfrastruktur, die Containerterminals und die Hafenlogistik. Es wurde deutlich, wie wichtig Rotterdam als globaler Knotenpunkt im Güterverkehr ist.
Ein weiteres Highlight Rotterdams ist seine Architektur, die sich durch futuristische und mutige Bauwerke auszeichnet. Zu den bekanntesten Gebäuden gehören die Kubus-Häuser (Kobuswoningen), die Markthalle und das Hochhaus „De Rotterdam“. Die Architektur widerspiegelt den Wiederaufbauwillen der Stadt nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und zeigt, wie kreative Architektur zur städtischen Identität beiträgt.
Als Hafenstadt steht Rotterdam vor besonderen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Hochwasserschutz und Klimaanpassung. Wir besuchten einige Projekte, die innovative Ansätze zur Wasserbewirtschaftung verfolgen, wie z.B. schwimmende Häuser und künstliche Wasserflächen zur Hochwasserentlastung. Diese Massnahmen sind essenziell, um die Stadt und den Hafen langfristig vor Überflutungen zu schützen.
Die Exkursion nach Eindhoven und Rotterdam bot uns neben den Einblicken in die Stadtentwicklung und die wirtschaftlichen Strukturen der Niederlande auch die Gelegenheit, die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb unseres Teams zu stärken und das Vertrauen sowie den Teamgeist zu fördern. Ein abschliessendes Highlight war der gemeinsame Besuch des Fußballspiels Feyenoord gegen Alkmaar im gefürchteten Hexenkessel „De Kuip“.
Text und Fotos: Fachschaft Geografie