Begonnen hat die Physikolympiade am Montag mit der Eröffnungsfeier, bei welcher sich das Gastgeberland Georgien präsentierte und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt wurden. Die Liechtensteiner Delegation bestand aus zwei Jugendlichen, welche diesen Sommer am Liechtensteinischen Gymnasium maturierten, und der Physiklehrperson Daniel Oehry.
Die Olympiade-Prüfungen fanden am Dienstag und Mittwoch statt. Jeweils während fünf Stunden mussten die beiden Schüler einmal experimentelle und einmal theoretische Physikaufgaben lösen. Beim Experiment ging es um elastische Bälle, deren Verformung beim Aufprall mit einer speziellen elektrischen Messmethode untersucht werden musste. Die drei theoretischen Aufgaben kamen aus den Bereichen Mechanik, spezielle Relativitätstheorie und Optik.
Neben den Prüfungen gab es für alle Beteiligten die Gelegenheit Kutaissi, eine der ältesten Städte Europas, zu entdecken. Darüber hinaus bot die Olympiade den Teilnehmern die einmalige Möglichkeit, sich mit Jugendlichen aus anderen Ländern auszutauschen. Auch wenn es für die zwei Liechtensteiner am Ende nicht für eine der begehrten Medaillen gereicht hat, stellt dieser Austausch für sie eine Erfahrung von unschätzbarem Wert dar, welchen sie mit nach Hause nehmen konnten.
Aufgaben und weitere Informationen: eupho.ee
Text und Bild: Daniel Oehry