Vertreten waren die Projekte Flay, Dornröschen, Faire Zukunft, Vielfalt in der Politik, der
liechtensteinische Jugendrat, Verein für Menschenrechte, Move-Li, Kinderschutz und auch Hilmar Hoch, der Präsident des Staatsgerichthofes. Sie alle berichteten von ihrer Arbeit und den Projekten, mit denen sie sich befassten und befassen.
So erzählte etwa die Vertreterin von „Vielfalt in der Politik“ von den verschiedenen Zielen, Beweggründen und auch Methoden des Projekts. Auch schilderte sie, dass es nicht nur einen tiefen Frauenanteil gibt, sondern dass auch die jüngeren Bürgerinnen und Bürger in der Politik untervertreten sind. Auch schilderte sie, was bereits erreicht wurde, weshalb es eine so tiefe Frauenquote gibt und auch weshalb vor allem jüngere Bürger sich scheinbar wenig an der Politik beteiligen. Zentral war natürlich die Frage, was man nun genau macht bzw. plant, um diese Dinge zu ändern.
Ein Zeitzeuge der Vefassungsdiskussion sprach von seiner Vergangenheit in der Politik mit der Gründung der Freien Liste. So erzählte er, wie die Partei entstand und wie genau sein Anfang in der Politik aussah. Auch wurde über die Verfassungsdiskussion und die Sonderstellung des Fürstens und seines Nachfolgers berichtet. Interessant war auch zu erfahren, wie genau Liechtenstein denn nun eigentlich international dasteht und wie die Verbindungen zum EWR, zur EU oder zum Europarat ausgestaltet sind.
Ein sehr relevantes Projekt für die Schülerinnen und Schüler ist auch der Jugendrat. Dieser bietet interessierten Jugendlichen von unter 28 Jahren die Möglichkeit, sich an politischen Diskussionen zu beteiligen und durch Petitionen etwas zu erreichen.
Alle präsentierten Gruppen und Projekte haben eines gemeinsam: Sie alle wollen auf verschiedene Bedürfnisse aufmerksam machen, um so Verbesserungen für möglichst viele Menschen zu ermöglichen. Der Weg dahin ist oft arbeitsintensiv und „es brucht an langa Schnuuf", um mit Hilfe von demokratischen Möglichkeiten Veränderungen herbeizuführen. Aber der Einsatz lohnt sich. Auch viele Schülerinnen und Schüler sind politisch interessiert und wer weiss, vielleicht werden auch sie wie die geladenen Gäste bald Aufmerksamkeit für verschiedenste Projekte erzeugen.
Text: Leonhard Hasler, 6Na
Fotos: Eugen Nägele