Der ganze Raum war gefüllt mit bastelnden Schülerinnen und Schülern. Sie bauten ihre eigene Lochkamera, um nach althergebrachter Technik Fotos zu machen. Aus Karton schnitten sie sich die Seitenwände für die würfelförmige Konstruktion aus.
In einer Seitenwand muss ein kleines Loch sein, das sich öffnen und schliessen lässt. Durch das Loch kommt das Licht hinein, das schliesslich das Foto „formt“. Die Hinterseite des Apparats muss geschlossen sein. Insgesamt sind die Kameras sehr einfache Konstruktionen, bestehend aus Pappe und Klebstreifen. Das Komplizierte ist das Fotopapier. Denn es verträgt kein Licht. Die Fotos mussten bis in die Dunkelkammer im Apparat bleiben.
Dann ging es ab in die Dunkelkammer und in die vier Bäder für die Fotos. Die ersten waren nichts, sie waren sehr überbelichtet und nur als Kleckse erkennbar, die Fotos wurden aber ab dem dritten oder vierten richtig gut. So gab es anschauliche (Negativ-)Fotos.
Text: Paul Anderegg
Bilder: Paul Anderegg
Legende:
01: Bastelarbeit
02: Rein ins kühle Nass