Am letzten regulären Schultag dieses Jahres, also noch vor den Projekttagen, stellte der deutsche Wissenschaftler sich selbst und seine Arbeit vor. Unter den Zuhörenden waren die fünften und sechsten Naturwissenschaftsklassen sowie eine Klasse des Wirtschaftsprofils. Professor Hell berichtete in interessantester und einladender Manier über seine Arbeit als Physiker und wie diese ihn zum Nobelpreis für Chemie 2014 führte. Grob zusammengefasst hatte Hell das bereits etablierte Fluoreszenzmikroskop so weiterentwickelt, dass die sogenannte „Beugungsgrenze“ der Optik überwunden und somit kleinste Teilchen wie Moleküle lebend beobachtet werden konnten. Diese Technik findet heute praktische Verwendung, beispielsweise in der Medizin.
Text: Timo Risch, 6Wa
Fotos: Matthias Gappisch