Zuerst musste die Theorie besprochen werden. Oliver Bettin führte die Schülerinnen und Schüler in ihr neues Thema „Trennmethoden” sowie die Unterrichtsmethode „Egg race” ein. Egg race bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mithilfe ihres Vorwissens neue Erkenntnisse anhand von Experimenten gewinnen.
Komplexe Trennmethoden kennengelernt
Oliver Bettin stellte der Klasse verschiedene Arten für die Trennung zweier Materialien vor. Neben einfacheren Trennmethoden, wie das Sieben oder das Trennen mit der Pinzette, wurden auch komplexere Methoden wie die Destillation, Extraktion oder Adsorption vorgestellt. Auch die Schutzmassnahmen bzw. die verschiedenen Warnsymbole wurden besprochen. Nach alledem konnte es auch schon losgehen mit dem Experimentieren! Die Klasse begab sich ins Labor und wurde in kleine Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam ein Glas mit Schmutzwasser, bestehend aus Plastik, Dreck sowie anderen wasserverschmutzenden Materialien. Das Ziel war es, mithilfe der eben gelernten Trennmethoden die verschmutzenden Stoffe vom Wasser zu trennen und es somit möglichst sauber zu bekommen. Dabei standen den Schülerinnen und Schülern verschiedene Materialien wie Siebe, Pinzetten oder auch Herdplatten zu Verfügung. Jedoch kamen den Viertklässlerinnen und Viertklässlern noch weitere Ideen für Materialien und Mittel zur Reinigung des Wassers, die zum Säubern des Wassers durchaus plausibel sein könnten.
Die 4Nb unternimmt in diesem Klassenprojekt neben diesem Chemievormittag täglich verschiedene Ausflüge und weitere Aktivitäten.
Text und Fotos: Elias Büchel, 5Wa