1933: Unterrichts- und Erziehungsverbot für Orden und klösterliche Gemeinschaften in Deutschland auf Grund der Machtergreifung der Nationalsozialisten - Der Maristen-Orden sucht neue Schulstandorte und findet einen geeigneten an der Äulestrasse in Vaduz
1937: Erster Schultag am damaligen "Collegium Marianum" am 15. September 1941: Verbot des Unterrichts für Mädchen, mit dem man begonnen hatte
1943: Erste Maturaprüfungen mit drei Schülern
1953: Einstellung der Führung des achtjährigen Gymnasiums – vorläufig letzte Matura; Errichtung eines bescheidenen Neubaus; Nutzung der Villa Blanca als Internat
1957: Erste Abschlussprüfung der 1953 eingeführten Wirtschaftlichen Mittelschule
1959: Wiedereinführung der Matura
1968: Umbenennung des Collegiums Marianum in Liechtensteinisches Gymnasium
1969: Erstmalige Zulassung von Mädchen – 12 treten in die erste Klasse ein
1972: Einweihung des Schulzentrums Mühleholz als neues Schulgebäude für das Liechtensteinische Gymnasium im November nach dreijähriger Bauzeit
1976: Offizielle Anerkennung der Matura am Liechtensteinischen Gymnasium durch die Schweiz und Österreich; Letzte Abschlussprüfung der Wirtschaftlichen Mittelschule – Auflassung der Schule
1981: Übergang der Schule an den Staat: Vollständige Übertragung der Leitung und Trägerschaft der Schule vom Orden an den Staat – Übergabe der Schulleitung durch Frater Dr. Ingbert Ganss an Otto Kaufmann, erster weltlicher Rektor, und Prorektor Edmund Banzer
1987: Übernahme der Schulleitung Josef Biedermann, Rektor, und Helmut Konrad, Prorektor
1990: Einweihung neuer Räumlichkeiten im Schulzentrum Mühleholz: zusätzliche Klassenzimmer, Räume für die Ingenieurschule, Erweiterung der Bibliothek, Vergrösserung der Mensa und mehr Platz für die Verwaltung
1991: Aufhebung der Vaduzer Kommunität durch die Provinzleitung der Maristen und Rückruf der letzten vier Fratres ins Mutterhaus nach Furth bei Landshut
1991: Erstmalige Durchführung der jährlichen Sonderwoche für alle Schüler/innen nach einem von der Konferenz verabschiedeten Konzept
1995: Erstmalige Vergabe des Peter Kaiser Maturapreises und des Maristenpreises zur Förderung und Unterstützung ausserordentlicher schulischer Leistungen und eines besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft durch die Peter Kaiser Stiftung
1995: Genehmigung des Projektantrages "Reform der gymnasialen Oberstufe am LG" durch die Regierung - Einsetzung der Projekt- und Spurgruppe REGYOS zur Erarbeitung eines neuen Oberstufenmodells
1995: Erstmalige Teilnahme einer Klasse an einem EU-Projekt nach dem Beitritt Liechtenstein in den EWR
1997: Integration des Vorbereitungslehrgangs zur Erlangung der Fachhochschulreife ins Liechtensteinische Gymnasium - neue Schulleitungsstruktur mit Rektor Josef Biedermann sowie neu zwei Prorektoren Helmut Konrad und Rudi Robinigg